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Termine

Termine des Zentrums und zum Thema Darmkrebs.

13.02.2012 Beginn: 16:00 Uhr
Tumorkonferenz

20.02.2012 Beginn: 17:00 Uhr
Tumorkonferenz

27.02.2012 Beginn: 16:00 Uhr
Tumorkonferenz

05.03.2012 Beginn: 17:00 Uhr
Tumorkonferenz

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Nach Abschluss der kompletten Behandlung erfolgt die Nachsorge durch den Hausarzt, Onkologen oder Gastroenterologen. Eine programmierte Nachsorge (d. h. mit festgelegten Untersuchungen in bestimmten Intervallen) richtet sich nach dem feingewebllichen (histologischen) Ergebnis des Tumors (Staging und Grading, TNM-System) und dem Vorhandensein von Absiedlungen. Hierfür existieren eigene Kalender. Während bei frühen Stadien (Das Ausmass der Krebserkrankung wird in sogenannte Stadien eingeteilt, hier UICC St. 1) keine Nachsorge aufgrund der sehr guten Prognose notwendig ist, wird das folgendes Schema für Darmkrebs in den Stadien 2 und 3 empfohlen:

Untersuchung nach Ablauf von ... Monaten
6 12 18 24 36 48 60
Körperliche Untersuchung x x x x x x x
Blutkontrollen, Tumormarker (CEA) x x x x x x x
Ultraschall des Bauches x x x x x x x
Enddarmspiegelung1) x x x x
Komplette Darmspeigelung x2) x3)
1) nur bei Mastdarmkrebs ohne ohne Vor- oder Nachbehandlung
2) nur wenn vor der Operationkeine komplette Darmspeigelung erfolgte
3) bei unauffälligem Befund nächste Darmspiegelung nach 5 Jahren

Bei Mastdarmkrebs wird nach 3 Monaten eine abdominelle Computertomographie als Ausgangsbefund empfohlen.

Im Stadium 4 wird in der Regel eine engmaschige Nachsorge durch den behandelnden Arzt durchgeführt, die sich an der individuellen Situation orientiert.

Aber auch sonst kann natürlich je nach Diagnose eine abweichende Nachsorge sinnvoll sein. Insbesondere bei Vorhandensein von Polypen im restlichen Darm sind engmaschige Darmspiegelungen zur Kontrolle angezeigt.

Diese Nachsorgeempfehlungen richten sich nach den offiziellen Leitlinien der Fachgesellschaften und der Deutschen Krebshilfe.

Unterstützende Bereiche.

Eine Vielzahl von Möglichkeiten steht zur Unterstützung bereit.

Unmittelbar während der operativen Phase können Physiotherapeuten zu einer schnelleren und besseren Mobilisierung verhelfen und so die Gefahr von Komplikationen wie Lungenembolien und Thrombosen verringern.

Bei Vorliegen eines künstlichen Darmausganges erfolgt die fachgerechte Anleitung durch ausgebildete Stomatherapeuten, Sanitätshäuser liefern die notwendigen medizinischen Hilfsmittel.

Sowohl Seelsorge als auch Psychoonkologen können bei der psychischen Bewältigung der Krankheit hilfreich sein.

In einigen Fällen liegt eine erbliche Form des Krebses vor (HNPCC, FAP). Sowohl eine humangenetische Beratung als auch Blutuntersuchungen können Verwandte identifizieren, die ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs aufweisen.

Für die Phase nach der Operation und dem stationären Aufenthalt besteht die Möglichkeit zu Kurmaßnahmen oder einer Begleitung auf den letzten Wegen in Hospizeinrichtungen. Bei chronischen Schmerzen sind Schmerzdienste sehr hilfreich.